Tipps: Badezuber (Hot Tub)

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Tipps: Badezuber (Hot Tub)

Beitragvon Biersauna.de » 14. Mär 2018, 12:27

Badezuber oder auch Hot Tubs genannt, nehmen in Deutschland immer mehr an Beliebtheit zu. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es im Winter ermöglicht wird, ein Bad unter dem freien Himmel zu nehmen.
Damit das Badevergnügen in der freien Natur zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass genügend Holz vorhanden ist.
Je nach Größe von dem Badezuber ist mit einer Aufheizphase von 3-4 Stunden im Winter zu rechnen. Im Sommer verringert sich die Aufheizzeit drastisch.
Für viele Neulinge, die zuvor noch keinen Badezuber hatten, stellt sich die Frage: Was für einen Badezuber soll ich kaufen? Einen mit Kunststoffeinsatz, GFK-Einsatz, Edelstahl oder ohne jeglichen Einsatz? Ist ein Außenofen besser als ein Innenofen?
Wir möchten Ihnen mit diesem Ratgeber-Tipp den Einkauf erleichtern.
Zuerst befassen wir uns mit den verschiedenen Einsatzarten:
Auf dem Markt gibt es derzeit sehr viele Einsatzarten.

Kunststoffeinsatz: Hierbei gilt es zu unterscheiden, ob der Einsatz aus einem Guss oder durch Kunststoffschweißen zusammenverbunden wurde. Schweißnähte entstehen u. a. bei dem Übergang vom Mantel und Boden des Zubers. Kunststoff aus PP (Polypropylen) ist ein beliebtes Material, bei dem das Kunstoffschweißen angewendet wird. Und hier beginnt das eigentliche Problem bei den Zubern. Da bei einem Schweißverfahren immer ein Risiko dabei ist, dass die Stellen nicht zu 100 % dicht verschweißt wurden, kann im schlechtesten Fall Wasser beim späteren Befüllen des Badezubers auslaufen. Um diese Gefahr aus dem Weg zu gehen, empfehlen wir nur Badezuber einzusetzen, die aus einem Guss gefertigt, also ohne Schweißnähte, wurden. Ein Gussverfahren wird beispielsweise bei der Verarbeitung von LDPE-Kunststoff angewendet.

GFK-Einsatz: Ein GFK-Einsatz wird in der Regel ebenfalls aus einer Gussform erstellt. Somit entstehen auch hier keine gefährlichen Schweißnähte. GFK ist ein spezieller Kunststoff, hat aber als Eigenschaft die Gefahr, dass Osmoseschäden entstehen. Osmoseschäden entstehen bei hohen Temperaturen des Wassers. Achten Sie beim Kauf deshalb unbedingt darauf, dass die GFK-Schicht des Einsatzes möglichst dick ist, dadurch wird die Gefahr sehr stark gehemmt. Bisher haben wir aber noch keinen Reklamationsfall zu dieser Thematik von unseren Kunden erhalten.

Edelstahleinsatz: Edelstahl zeichnet sich durch seine Stabilität aus. In vielen Schwimmbädern werden bereits Edelstahlbecken erfolgreich eingesetzt. Infolgedessen ist auch Edelstahl für den Badezuber geeignet. Aber auch hier gilt zu beachten, dass die Stahlbleche durch das Schweißverfahren verbunden werden.

Ohne Einsatz (Holz): Viel gibt es hierzu nicht zu erwähnen. Lediglich anhand vom Holz wird der Badezuber dicht gehalten. Holz quellt in Verbindung mit Wasser auf. Deshalb ist es ganz normal, wenn der Badezuber am Anfang nicht dicht ist. Erst das Aufquellen der Bohlen wird der Badezuber wasserundurchlässig. Der Vorgang dauert ein paar Stunden bis hin zu ein paar Tagen. Der Vorgang kann beschleunigt werden, indem das Wasser erhitzt wird. Achtung: Nie der Badezuber ganz bei der Abdichtphase mit Wasser befüllen, sondern immer in mehreren Etappen den Wasserstand erhöhen!

Wir haben uns jetzt mit den einzelnen Einsatzarten befasst. Nun kommen wir zum eigentlichen Tipp:

Pauschal lässt sich nicht sagen, welcher Einsatz am besten geeignet ist. Unter anderem spielt hier der Preis eine entscheidende Rolle. Wenn Sie allerdings bereits sind, etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, dann werden Sie damit logischerweise auch einen längeren Spaß mit Ihrem Zuber haben.
Badezuber mit LDPE-, GFK- und Edelstahleinsatz kosten bei der Anschaffung mehr, haben aber insgesamt nur Vorteile gegenüber einen Zuber mit PP-Einsatz oder ohne Einsatz (Holz).

Zum Reinigen sind Badezuber mit Einsatz leichter als ohne Einsatz. Zu dem ist bei einem Zuber komplett aus Holz immer darauf zu achten, dass dieser immer mit etwas Wasser gefüllt ist. Ansonsten muss das Holz bei einem erneuten Füllen des Beckens wieder erst aufquellt werden, damit der Zuber komplett dicht ist. Ein Zuber komplett aus Holz ist bei der Anschaffung am günstigsten.

Der 2. entscheidende Punkt bei der Anschaffung des Badezubers wird wohl sein, welcher Ofen soll es bitte sein?

Als Erstes gibt es zu erwähnen, dass derzeit auf dem Markt Öfen aus Aluminium und Edelstahl sind. Öfen aus Aluminium sind bei der Anschaffung billiger gegenüber Edelstahlöfen, haben aber dafür einen geringen Schmelzpunkt. Es ist also bei einem Aluminiumofen darauf zu achten, dass die Temperatur nicht über 660 C° steigt. Bei einem Innenofen dürft das kein Problem sein, da das Wasser den Ofen abkühlt, bei einem Außenofen ist aber die Gefahr nicht gehemmt. Wir empfehlen deshalb Außenöfen nur aus Edelstahl. Edelstahl ist zwar ein nicht so guter Wärmeleister wie Aluminium ist aber gerade aber aus dem oben genannten Grund besser als Außenofen geeignet. Natürlich ist auch Edelstahl rostunempfindlichen als Aluminium. Inzwischen gibt es aber Marine-Aluminiumöfen die selbst Salzwasser sehr gut aushalten können.

Welcher Ofen ist nun besser? Innen- oder Außenofen?

Auch hier gibt es wieder Vor- und Nachteile:

Vorteil Außenofen:
-> kann leichter gereinigt werden
-> mehr Platz im Hot Tub
-> Asche fliegt nicht ins Wasser

Vorteil Innenofen:
-> keine Gefahr durch undichte Stellen, z. B. Schnittstelle Hot Tub und Ofen
-> Wasser wird schneller erhitzt

Bei der Größe des Badezubers gilt die gleiche Faustformel wie bei einer Fasssauna:
Nicht größer als notwendig!
Denn ein größerer Badezuber benötigt entsprechend einen größeren Energieaufwand zum Aufheizen des Beckens!


Hinweis: Ratgeber-Tipps sind ohne rechtliche Gewähr

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